Bertelsmann dementiert Verkaufspläne für G+J

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Für große Aufregung sorgte ein Bericht des "Manager Magazins", demzufolge Bertelsmann sich möglicherweise von seiner Beteiligung am Hamburger Verlagshaus G+J trennen wird.Ohne Berufung auf Quellen schreibt das Magazin, die Beteiligung "könnte schon bald zur Disposition stehen." Verhandelt werde über den Ausstieg noch nicht, allerdings seien Banken mit einer Evaluierung des Verlags beauftragt worden.

Das monatliche "Manager Magazin" erscheint in der  Manager Magazin Verlagsgesellschaft, die eine 75,1-prozentige Tochter des Spiegel-Verlags ist, an dem G+J wiederum mit 25,5 Prozent beteiligt ist. 24,9 Prozent hält G+J direkt an der Zeitschrift. Gruner + Jahr gehört zu 74,9 Prozent der Bertelsmann AG und zu 25,1 Prozent der Hamburger Verlegerfamilie Jahr.


Andreas Grafemeyer, Leiter Medien- und Wirtschafsinformation bei Bertelsmann, dementiert: "Die Behauptung, Bertelsmann strebe einen Verkauf von G+J an, entbehrt jeder Grundlage." Weiterhin hatte das "Manager Magazin" berichtet, Bertelsmann plane die Übernahme des amerikanischen Lehrbuch- und Wissenschaftsverlags Harper Collins. Der US-Medienkonzern News Corp, zu dem Harper Collins gehört, dementiert dies. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte das Medienunternehmen, weder mit Bertelsmann noch mit anderen Firmen würden derzeit Gespräche über einen Verkauf geführt. se



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