Berliner Zeitungen liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Mittwoch, 10. Februar 1999

Nach dem Preiskampf im Markt der Immobilienanzeigen im Mai 1998 haben die „Berliner Morgenpost" (Axel-Springer-Verlag) und die „Berliner Zeitung" (Gruner + Jahr) ein neues Wettbewerbsfeld entdeckt. Ab dem 21. Februar bietet die „Berliner Morgenpost" kostenlose private Kleinanzeigen im Automarktan. Die „Berliner Zeitung" reagierte prompt und bietet kostenlose private Autoanzeigen bereits ab 19. Februar an. „Das ist eine Reaktion auf unsere Aktivität", konstatiert Harald Wahls, Verlagsgeschäftsführer in der Springer-Tochter Ullstein-Verlag, der die „Berliner Morgenpost" als Initiator hervorheben möchte. Wahls: „Es wird Zeit, daß die Tageszeitungen ihre Marktkompetenz zurück erwerben,da sind die kostenlosen privaten Kleinanzeigen ein geeignetes Instrument", erklärt Wahls mit Blickauf die Offertenblätter, die kostenlose private Autoanzeigen schon lange anbieten. Darüber hinaus sei das neue Angebot Teil der gesamten Automarkt-Offensive der „Berliner Morgenpost".
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