Berliner Verlag muss herbe Einbußen hinnehmen

Donnerstag, 03. September 2009
Konstantin Neven DuMont muss einsparen
Konstantin Neven DuMont muss einsparen

Die Einbrüche im Werbemarkt aufgrund der Wirtschaftskrise haben auch den Berliner Verlag mit voller Härte getroffen. Wie HORIZONT.NET aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, beträgt das Ergebnis vor Steuern im 1. Halbjahr rund 700.000 Euro. Es könnte sogar noch schlimmer kommen. "Wenn es bei dieser Umsatzentwicklung bleibt, wird am Jahresende davon nicht mehr viel übrig bleiben", verrät ein Insider. Im Vergleich: 2007 hat der Verlag noch ein Ergebnis von 15,3 Millionen Euro erwirtschaftet.

Um die Zeitungen trotz dieser Einbrüche für die Zukunft zu wappnen, sind die Umbauarbeiten beim Kölner Medienkonzern M. DuMont Schauberg in vollem Gange. Am gestrigen Dienstag hat der publizistische Beirat, bestehend aus Konstantin Neven DuMont, Helmut Heinen und Franz Sommerfeld, in einer Redaktionsversammlung die geplanten Veränderungen vorgestellt.

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Mehr zur Umstrukturierung bei M. DuMont Schauberg lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 36/2009, die am morgigen Donnerstag erscheint.

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Beschlossene Sache ist bereits, dass "Berliner Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" enger verzahnt werden. Die Frankfurter Redaktion bestückt künftig die Wissenschaftsseiten beider Titel. Im Gegenzug liefert die Hauptstadtredaktion Beiträge zu Medienthemen. Zudem sind Autoren-Pools geplant, die möglicherweise in eigene Gesellschaften ausgegliedert werden. Bis Oktober soll das Konzept hierfür stehen. In der Hauptstadt ist ein Politik-Team angedacht, in Frankfurt soll ein Wirtschafts-Pool entstehen. bn
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