Berlin lässt Holtzbrinck wieder hoffen

Mittwoch, 16. Februar 2005

Die rot-grüne Regierungskoaltion in Berlin hat sich auf einen Gesetzentwurf für ein verändertes Pressefusionsrecht verständigt. Demnach sollen künftig bis zu fünf Zeitungsverlage beim Anzeigenverkauf, Vertrieb und Druck zusammenarbeiten dürfen, wenn damit mindestens eines der Unternehmen in seiner Existenz gesichert ist.

Im Zuge der geplanten Lockerung könnten sich die Verlage somit auch über Preis-, Mengen- und Strategieabsprachen verständigen. Für die untersagte Fusion von "Tagesspiegel" und "Berliner Zeitung" bedeutet dies, dass Holtzbrinck im Verlagsbereich nun doch Synergien durch ein Kooperationsmodell realisieren könnte. nr
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