"Berlin - Tag & Nacht" knackt auf Facebook die Zwei-Millionen-Marke

Donnerstag, 19. Juli 2012
Facebook-Profil der TV-Serie "Berlin - Tag & Nacht"
Facebook-Profil der TV-Serie "Berlin - Tag & Nacht"


Dass sich Internet und Fernsehen prima verbinden lassen, zeigt "Berlin - Tag & Nacht" mit einer neuen Rekordmeldung: 2 Millionen Fans konnte die fiktive Wohngemeinschaft aus dem TV seit dem Start der Seite im Mai 2011 für ihre Facebook-Page gewinnen. Kein deutsches TV-Format hat es bisher geschafft, so viele Zuschauer vom TV ins Social Web zu locken. Grund für die guten Werte dürfte das Konzept der Facebook-Seite sein, die als Teil der Geschichte in die Handlung von "Berlin - Tag & Nacht" eingebunden ist. Abwechselnd posten die WG-Mitglieder dort, wie es ihnen geht und was sie gerade machen. Ergänzt werden die Kommentare der Bewohner durch passende Fotos und Videos, in denen sie beispielsweise von hübschen Schwestern im Krankenzimmer und dem Chaos bevorstehender Hochzeiten berichten.

So ganz ohne Schattenseiten kommt die Rekordmeldung von "Berlin - Tag & Nacht" aber trotzdem nicht aus. Seit der Freistellung von Serienmacho Jan Leyk alias Carlos formieren sich die Anhänger des Formats im Netz und rufen zum Boykott der Sendung auf. In gleich mehreren Facebook-Gruppen beklagen sich die Fans über den Rauswurf des 27-Jährigen und fordern seine sofortige Rückkehr in die fiktive Wohngemeinschaft. Stolze 11.905 Fans kann die Seite "Ohne Carlos ohne mich! - Wir wollen Carlos zurück" vorweisen. 455 Mitglieder haben die Gruppe "Berlin Tag und Nacht - ohne Carlos?" "geleyked". Auf "Berlin Tag und Nacht ohne Carlos ohne mich!!!" klammern sich derzeit 372 Fans an den Gedanken, den Serienstar durch zahlreiche Likes zurückzugewinnen. Ob sich die Diskussion im Netz auf TV-Quoten und Facebook-Mitgliedszahlen auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Der Vertrag von Leyk war Ende Juni gekündigt worden, nachdem er in einer Bar in Hameln angeblich eine junge Frau angegriffen und gewürgt hatte. Für ein früheres Vergehen war er vom Landgericht Hamburg außerdem erst kürzlich zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. hor
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