Beleidigung via Twitter: Kitchenaid brüskiert während TV-Duell Obama

Montag, 08. Oktober 2012
Kitchenaid muss PR-Desaster ausbügeln
Kitchenaid muss PR-Desaster ausbügeln

Für Cynthia Soledad, Senior Director von Kitchenaid, war vergangenen Donnerstag, die Nacht früh zu Ende. Um 1.50 Uhr drückte sie via Twitter ihr Bedauern aus, um 4 Uhr folgte die persönliche Entschuldigung bei Präsident Obama und seiner Familie. Zuvor hat es mächtig gekracht. Ein Mitarbeiter ihres Unternehmen hatte während des TV-Duells zwischen Präsident Barack Obama und Mitt Romney den mächtigsten Mann der Welt schwer beleidigt. Über den offiziellen Firmenkanal des Design-Küchengeräte-Herstellers bei Twitter schickte er den Tweet auf die Reise "Obamas gma even knew it was going 2 b bad!  She died 3 days b4 he became president" (Sogar Obamas Großmutter wusste, dass es schlecht enden würde. Sie starb drei Tage, bevor er Präsident wurde). In der Tat war die Großmutter des Präsidenten, Madelyn Dunham, im November 2008 gestorben.

Die Follower von @KitchenAidUSA reagierten entsetzt. "Geschmacklos" finden viele User die Aussage. "Respektlos" sagen andere. Mancher bedauert gar, Produkte von Kitchenaid gekauft zu haben.

Soledad bemüht sich um Schadensbegrenzung. Der Tweet gebe in keinster Weise die Meinung des Unternehmens wieder, verkündet sie via Blackberry. Sie versichert, dass der Mitarbeiter zukünftig nicht mehr für KitchenAid twittern wird. In einer E-Mail an die Medien bewertet Soledad den Vorfall wörtlich als "geschmacklosen Scherz". Sie entschuldigt sich beim Präsidenten. Der Tweet  ist gelöscht. Doch das alles hilft nichts. Die Nachricht hat sich längst verselbständig und macht ihre Reise um die Welt. mir
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