Befragung für "Placement Monitor" läuft

Mittwoch, 05. Mai 2010
Prof. Iris Ramme führt die Online-Befragung durch
Prof. Iris Ramme führt die Online-Befragung durch

Bislang gibt es wenig verlässliche Daten zum Thema Product Placement. Die Schätzungen dazu, welches Potenzial die seit 1. April legalisierte Werbeform in Deutschland haben könnte, divergieren deutlich. Sie reichen von 20 bis maximal 80 Millionen Euro. Iris Ramme versucht ein differenzierteres Bild über die Entwicklung zu bekommen. Die Professorin der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen erhebt dazu seit Jahren den "Product Placement Monitor". Noch zwei Wochen läuft die Online-Befragung für die größte deutsche Umfrage zum Thema Produktplatzierungen, an der sich Werbungtreibende, Vermittler, Sender und andere Experten beteiligen können. Sie wird nach den Vorgaben des Datenschutzgesetzes erhoben. Die Ergebnisse präsentiert Ramme dann auf dem 8. Product Placement Kongress am 14. Oktober 2010 in Stuttgart. Nach Auswertung der Fragebögen erhalten Teilnehmer auf Wunsch die aggregierten Ergebnisse aus der Studie kostenlos zugesandt.

Aktuell gibt es in Deutschland noch keine prominenten Beispiele für Placements. Lediglich in "Schlag den Raab" auf Pro Sieben am 10. April platzierte Mars einen speziellen Ball, der mit der Marke M&Ms gebrandet war.

Den großen Aufschlag will Pro-Sieben-Vermarkter Seven-One Ad Factory im Herbst bei der nächsten Staffel von "Popstars" machen. In den USA ist Coca-Cola bei "American Idol", dem dortigen Ableger von "Deutschland sucht den Superstar", mit einem millionenschweren Placement präsent. IP Deutschland sucht hierzulande nach Partnern für das neue RTL-Restaurantformat von Fernsehkoch Christian Rach. pap
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