Bedeutung von Facebook für Pressestellen nimmt weiter zu

Donnerstag, 02. Mai 2013
Ein "Like" für Facebook gibt es von rund 60 Prozent der Befragten (Bild: Facebook)
Ein "Like" für Facebook gibt es von rund 60 Prozent der Befragten (Bild: Facebook)

Das wird Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nur allzu gerne hören: Wie die DPA-Tochter News aktuell und die Kommunikationsberatung Faktenkontor in ihrer Studie "Social Media Trendmonitor" herausgefunden haben, nimmt der Stellenwert von sozialen Netzwerken für die Arbeit von Pressestellen weiter zu. Wichtigste Kommunikationsplattform ist demnach Facebook - 60 Prozent der befragten PR-Mitarbeiter aus Unternehmen geben an, dass das Netzwerk für sie aus beruflicher Perspektive wichtiger geworden ist.
Youtube ist für 54 Prozent wichtiger geworden
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Plattformübergreifend besitzt Social Media für knapp 60 Prozent der Befragten eine hohe oder sehr hohe Relevanz. Gut 80 Prozent setzen Social Media aktiv im Job ein. Die größten Gewinner in der Gunst der Befragten sind neben Facebook das Videoportal Youtube, das für 54 Prozent wichtiger geworden ist, sowie Twitter (41 Prozent). Weniger stark zugelegt haben Xing (32 Prozent), Google Plus (21 Prozent) und Instagram (9 Prozent).

Für knapp die Hälfte der Befragten ist die Nutzung von Social Media auch wirtschaftlich sinnvoll: 46 Prozent geben an, dass ihre Arbeit dadurch erfolgreicher geworden ist. Nur 15 Prozent stellen keine positiven Effekte fest. Als Gründe dafür, dass sich die Erwartungen an den Einsatz von Social Media nicht erfüllt haben, geben die Befragten "zu wenig interne Unterstützung", "zu wenig Ertrag" und "zu wenig Interaktion" an.

Für die Studie "Social Media Trendmonitor" haben News aktuell und Faktenkontor online insgesamt 1470 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen verschiedener Unternehmen sowie Journalisten befragt. Die Studie erscheint einmal jährlich. fam
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