Bayernkurier wird zum Mitteilungsblatt degradiert

Dienstag, 22. Juni 1999
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Mitteilungsblatt CSU


Wie der „Stern" in seiner Ausgabe am 24. Juni berichtet, soll das CSU-Blatt „Bayernkurier", das bislang wöchentlich erscheint, zu einem monatlichen Mitteilungsblatt für Parteimitglieder umfunktioniert werden. Der Grund dafür ist der Schuldenberg der bayerischen Partei, der mittlerweile auf 27 Millionen Mark angewachsen ist. Die „Deutsche Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft und Kultur" kostet die CSU in ihrer jetzigen Form drei bis fünf Millionen Mark. Außerdem würden ohnehin nur 37 Prozent der Leser das Heft „stark vermissen", wie die Leserbefragung der Unternehmensberatung Roland & Berger ermittelte. Regelmäßig gelesen wird der „Bayernkurier" von 63 Prozent der Bezieher, die dafür allerdings in der Regel weniger als eine halbe Stunde ihrer Zeit erübrigen. Trotzdem wollen 93 Prozent der Befragten das Heft behalten. Die CSU hatte dem Artikel zufolge mit schlechteren Ergebnissen gerechnet.
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