Bayerischer Rundfunk fordert Gebührenanpassung ab 2001

Freitag, 13. Oktober 2000

Der Bayerische Rundfunk schließt das Geschäftsjahr 1999 mit einem Fehlbetrag von 86,5 Millionen Mark ab. Im Vorjahr wurde bereits ein Fehlbetrag in Höhe von 14,3 Millionen Mark ausgewiesen. Der Grund für die weitere Ergebnisreduzierung liegt in den nahezu unveränderten Erträgen (1999: 1.608,9 Millionen Mark, Vorjahr: 1.608,1 Millionen Mark) bei einem Anstieg der Aufwendungen von 4,5 Prozent (1999: 1.695,4 Millionen Mark, Vorjahr: 1.622,4 Millionen Mark). "Zum Ende der Gebührenperiode am 31.12.2000 werden alle finanziellen Reserven aufgebraucht sein. Wie die aktuelle Situation zeigt, ist eine Gebührenanpassung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in Hörfunk, Fernsehen und Online 2001 mehr als notwendig", kommentiert Verwaltungsdirektorin Jutta Lowag die Situation des öffentlich-rechtlichen Senders.
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