"Bauerfeind" und "Pixelmacher": Digitalsender ZDFkultur startet am Samstag

Donnerstag, 05. Mai 2011
Mit Hochkultur und Popkultur will das ZDF jüngere Zuschauer erreichen
Mit Hochkultur und Popkultur will das ZDF jüngere Zuschauer erreichen

Am Samstag ist es soweit: Dann wird aus dem ZDF Theaterkanal der neue Digitalsender ZDFkultur. Dieser soll laut ZDF "das Spiegelbild eines veränderten Lebensgefühls und Kulturverständnisses" darstellen, "das Hochkultur und Popkultur miteinander verbindet". Das Programm von ZDFkultur wird dominiert von den Themen Popkultur und Spiel, eingebunden werden sollen neben Theater auch Netz- und Computerspielkultur. "ZDFkultur soll begeistern und anecken, vor allem aber Impulse geben, nicht zuletzt dem Medium selbst", sagt ZDF-Intendant Markus Schächter.

Um diesem Vorsatz gerecht zu werden, zeigt der Sender eigens produzierte Formate wie "Der Marker", ein tägliche mehrmediale Popkultur-Sendung, das Videospiel- und Netzkulturmagazin "Pixelmacher" sowie wöchentliche "Montage"-Themenabende. Auch große Musikfestivals wie "Hurricane" und "Glastonbury" werden live übertragen.

Die Moderationen übernehmen junge Gesichter, die bereits aus anderen öffentlich-rechtlichen Sendern bekannt sind: Rainer Maria Jilg arbeitete zuvor beim SWR-Jugendradiosender Das Ding, Lukas Koch kommt vom 3sat-Format "Neues" und Jo Schück moderierte beim RBB-Jugendsender Fritz. Auch Katrin Bauerfeind ("Ehrensenf", "Polylux", "Bauerfeind") und Pegah Ferydoni ("Türkisch für Anfänger", "Soko 5113") sind bei ZDFkultur mit von der Partie. "Wir werden mit den hoffnungsvollsten Nachwuchsköpfen der Branche das erfrischendste Kulturprogramm der Branche machen. Das ZDF-Hauptprogramm soll möglichst viel von diesem frischen Wind aufnehmen", so Schächter.

Begleitet wird der Start des Senders von einer Launchkampagne: Unter dem Motto "Sieh dich wach" wird mit Printanzeigen, auf Plakaten sowie online geworben (Kreation: Saint Elmo's). sw
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