Banken stoßen Premiere-Kredite ab

Freitag, 24. November 2006

Der Verkauf mehrerer Aktienpakete und Kredite von Premiere heizt die Spekulationen über die Zukunft des Münchner Pay-TV-Unternehmens an. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) aus Londoner Finanzkreisen erfuhr, haben die Banken West LB und Irish Bank ihre Premiere-Kredite an Investmentbanken und Hedge-Fonds verkauft. Zudem bietet nach Informationen des Wirtschaftsblattes die Dresdner Bank ihren Kredit am Finanzmarkt an. Bereits vor zwei Wochen hatte der Finanzinvestor Permira sein Premiere-Aktienpaket in Höhe von 5,9 Prozent abgestoßen. Auch die Premiere-Manager Michael Börnicke, Finanzvorstand, und Programmvorstand Hans Seger haben einen Teil ihrer Aktienanteile versilbert. Analysten werten die Verkäufe als ungewöhnlich. "In jedem Fall ist Premiere nichts für Geldgeber, die das Risiko scheuen", sagte ein Analyst der FTD. dhe

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