Bank-24-Kunden um Milliardenbeträge erleichtert

Freitag, 09. April 1999

Mehrere zehntausend Kunden der Bank 24, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bank, wurden wegen eines Softwarefehlers fälschlicherweise mit Abbuchungen von Milliardenbeträgen belastet. Betroffen seien nach Angaben der Direktbank 55.000 von insgesamt 80.000 Wertpapierdepots. In jedem einzelnen Fall seien bereits am Dienstag mehrere Milliarden Mark von den Konten abgezogen worden. Inzwischen sei der Fehler, der noch aus der Euro-Umstellung Anfang des Jahres resultiere, aber behoben worden - die betroffenen Konten wiesen wieder die korrekten Stände auf. Damals habe sich ein Programmierfehler eingeschlichen, der erst bei der jetzt erfolgten ersten Quartalsabrechnung entdeckt worden sei.
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