Bain & Company-Studie: Start-ups vor der Reifeprüfung

Dienstag, 20. März 2001

Welche Start-ups überstehen das Dot.com-Sterben? Nur wer das Wachstumstempo beherrscht, erfahrene Manager aus der Old Economy gewinnt und kosteneffizientes Marketing betreibt, hat jemals eine reelle Chance, den Break-even zu erreichen.

So das Resultat einer Studie des Münchner Strategie-Beraters Bain & Company. Im Rahmen der Untersuchung mit dem Titel "One Economy 2" wurden 221 vorbörsliche E-Business-Start-ups in Deutschland befragt. Weitere Erfolgsfaktoren sind demnach produktive Partnerschaften und Allianzen, denen klare Vereinbarungen und realistische Erwartungen zugrunde liegen, sowie professionelle Strukturen, die nicht auf Kosten von Start-up-Stärken wie Teamgeist, Offenheit und Eigenverantwortung gehen.

"Mit dem Abschied von New-Economy-Illusionen und der Anerkennung der Realitäten wachsen auch die Chancen, dass die junge Internet-Szene und die etablierte Wirtschaft zusammenwachsen", prognostiziert Bain & Company-Partner Roman Zeller.

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