BVDW gibt sich optimistisch

Donnerstag, 09. März 2006

Die Bereiche E-Commerce und Online-Werbung sorgen für den konjunkturellen Aufschwung der digitalen Wirtschaft, der sich deutlich oberhalb der Gesamtwirtschaft bewegt. Das ist das wichtigste Ergebnis der Jahrespressekonferenz des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW). Die Umsätze im E-Commerce erfüllten die optimistischen Prognosen, während die Online-Werbung die zuversichtlichsten Vorhersagen noch übertraf, teilte der Bundesverband am heutigen Donnerstag auf der Cebit mit. In 2006 soll das Gesamtvolumen der Werbung im Internet nach Einschätzung der Online-Vermarkter auf gut 1,2 Milliarden Euro wachsen. Die Inter- und Multimediadienstleister haben laut BVDW die Kehrtwende ebenfalls geschafft. Wie gut es den Web-Dienstleistern tatsächlich geht wird das New Media Service Ranking 2006 zeigen, das BVDW, Hightext Verlag, Horizont und W&V erstellen und im April veröffentlich.

Das Ergebnis des Aufschwungs ist allerdings ein größerer Mangel an Fachkräften, dem Politik und Wirtschaft nach Einschätzung des BVDW gemeinsam begegnen sollten. Der Bundesverband schlägt Investitionen in Bildung und Forschung als Therapie vor und möchte besonders Lebenslanges Lernen in den Mittelpunkt der neuen Strategie rücken. Zu diesem Zweck hat der BVDW einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt um die Kernanliegen in dieser Sache zu formulieren. ems
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