BVDW-Studie untersucht kommerzielle deutsche Websites

Mittwoch, 01. Dezember 2004

Online-Shops sind in Deutschland verbreiteter als werbefinanzierte Content-Angebote. Während jede dritte Website, die zu kommerziellen Zwecken betrieben wird, als Werbeträger fungiert, verdient fast die Hälfte der Betreiber kommerzieller Seiten Geld mit Web-Shops. Paid Content und Paid Services sind als Umsatzbringer kaum von Bedeutung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) im Auftrag des EU-Projekts European Multimedia Accelerator. Rund 15000 Domains mit "de"-Endung wurden inhaltsanalytisch erfasst. Ergänzt wird die Studie durch eine Befragung der Betreiber kommerzieller Websites.

Von rund 7 Millionen Domains mit deutscher Länderkennung, die zu Beginn der Untersuchung im November 2003 registriert waren, gehören rund 14 Prozent zu den umsatzgenerierenden Angeboten. Die meisten Page Impressions (PIs) verzeichnen Seiten mit Onlinewerbung - zweieinhalbmal so viele PIs wie Shop-Angebote. Web-Shops haben hingegen den Vorteil, durchschnittlich nach drei Jahren den Breakeven erreicht zu haben. Die Betreiber werbefinanzierter Seiten brauchen im Durchschnitt fast ein ganzes Jahr länger, um mit ihrem Dienst in die Gewinnzone zu kommen. ps
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