BVDW-Fachgruppe Agenturen will Leistungen zertifizieren

Dienstag, 01. März 2005

Die Fachgruppe Agenturen im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in Düsseldorf hat ihr Selbstverständnis definiert und die Arbeitsschwerpunkte für das laufende Jahr festgelegt. „Die am Benutzer ausgerichtete, kreative Kommunikation mit den technologischen Möglichkeiten der digitalen Medien zu verbinden, ist der gemeinsame Anspruch aller Agenturen der Fachgruppe“, sagte Ravin Mehta, Geschäftsführer bei Pixelpark in Berlin und Vorsitzender der Fachgruppe. Mehta erklärte, es sei Konsens unter den rund 300 Multimedia- und Internet-Agenturen der Fachgruppe, die kreative nicht von der technologischen Kompetenz zu trennen, sondern einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Zumindest das Management und die Konzeption solle bei allen Projekten in einer Hand liegen.

Zudem legten die repräsentierten Agenturen Wert darauf, „nicht die günstigsten, sondern die besten Anbieter“ zu sein, es gehe ihnen um die Innovationsführerschaft. Im Laufe des Jahres will die Fachgruppe Kriterien für ein Qualitätssiegel entwickeln, das den Agenturkunden die Leistungen transparent machen soll. „Die Zertifizierung wird eines unserer zentralen Themen sein“, erläuterte Marco Zingler, Geschäftsführer bei Denkwerk in Köln und Vize der Fachgruppe.
Im September 2005 wollen die Agenturen im BVDW ein Jahrbuch veröffentlichen, das unter anderem die Ergebnisse einer Trendbefragung, einen Marktüberblick über die Agenturszene und ein Best-of enthalten soll. Mehta und Zingler waren sich darin einig, dass der Anteil des Suchmaschinen-Marketings und des viralen Marketings an den gesamten Online-Spendings weiter wachsen werde und mittlerweile bereits die Banner- und Rich-- Media-Werbung überflügelt habe. ts

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