BVDA-Präsident Lenders will Leistungen der Anzeigenblätter besser herausstellen

Montag, 22. April 2013
BVDA-Präsident Alexander Lenders
BVDA-Präsident Alexander Lenders

"Die Leistungen der Anzeigenblätter als Abverkaufsmedium müssen stärker herausgestellt werden." Diesen Appell richtete Alexander Lenders, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA), bei der Frühjahrstagung in Berlin an über 250 Geschäftsführer und Verlagsmanager. Gerade in schwieriger werdenden Zeiten sei eine Besinnung auf die eigenen Stärken notwendig. Dazu zähle auch, dass die Gattung Anzeigenblatt das Abverkaufsmedium schlechthin sei und diese Funktion von anderen in dieser Effektivität kaum geleistet werden könne. Für Lenders eine Botschaft in eine bestimmte Richtung: "Bei den Agenturen müssen diese harten Faktoren wichtiger werden als das Gefühl, nur Online habe Zukunft. Wir sind das Massenmedium, das nahezu in jedem Haushalt kommt, und dies wird auch so bleiben."

Thematischer Schwerpunkt des Anzeigenblattforums waren Marketing- und Kommunikationskonzepte zur Imagestärkung der Gattung bei verschiedenen Zielgruppen, die die Bayerische Akademie (BAW) für Werbung und Marketing erstellt hat. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden sei der Auftakt zu einer weiteren Kooperation, so BVDA-Geschäftsführer Jörg Eggers. So könne man auch die Vorzüge der kostenlosen Wochenblätter ins Bewusstsein der Digital Natives rücken. Umgekehrt profitiere der Verband davon, wie junge Marketing- und Werbeexperten das Medium einschätzen.

Auf der Tagung gab es zudem Nachwahlen in den Hauptausschuss des BVDA. Neue Mitglieder des Gremiums sind Herbert Bergmaier (Münchener Nord-Rundschau Verlag), Carol-Monique Gebauer, Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft Saarbrücken), Holger Martens (Magdeburger Verlags- und Druckhaus), Stefan Schaumburg (MRS Mediengruppe München), Stephan Schrader (Wochenblatt-Verlag Schrader, Buchholz) und Tobias Zimmermann (Rheinisch-Bergische Anzeigenblatt-Verlags GmbH Düsseldorf). kl
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