BSkyB blättert 2,8 Milliarden Euro für die Premier League hin

Donnerstag, 14. Juni 2012
BSkyB greift für die Rechte an der Premier League tief in die Tasche
BSkyB greift für die Rechte an der Premier League tief in die Tasche

Rupert Murdoch wird zum wichtigsten Financier des europäischen Vereinsfußballs. Der von News Corp kontrollierte britische Pay-TV-Anbieter BSkyB hat sich für die Rekordsumme von umgerechnet 2,8 Milliarden Euro erneut die Rechte an der englischen Premier-League gesichert. Auch in Deutschland musste die News Corp.-Tochter Sky Deutschland bei der Vergabe der Rechte für die Fußball-Bundesliga tief in die Tasche greifen, um die Deutsche Telekom auszustechen. Der Vertrag von BSkyB mit der Premier League umfasst drei Spielzeiten und greift ab der Saison 2013/14. Für das größte angebotene Paket von 116 Spielen po Saison bezahlt BSkyB umgerechnet 760 Millionen Pfund pro Saison - umgerechnet 940 Millionen Euro. Insgesamt muss der Pay-TV-Anbieter 2,8 Milliarden Euro an die Premier League überweisen.

Die zweitgrößte Paket mit 38 Spielen pro Saisin ging an das britische Telekommunikationsunternehmen BT, das damit den Disney-Sportsender ESPN ausstach. BT bezahlt für die drei Spielzeiten umgerechnet rund 911 Millionen Euro.

Insgesamt konnte die Premier League die Einnahmen aus den TV-Rechten um über 50 Prozent in die Höhe schrauben und kassiert bis 2018 rund 3,7 Milliarden Euro - das sind 1,6 Milliarden mehr als bislang. Zum Vergleich: Die Deutsche Fußball-Liga bekommt ab der Saison 2013/14 rund 628 Millionen Euro pro Saison. dh
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