BGH verbietet G+J den Kauf von National Geographic

Mittwoch, 17. Januar 2007

Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat die Pläne von Gruner + Jahr (G+J), die deutschsprachige Ausgabe von "National Geographic" komplett zu übernehmen, in letzter Instanz abgelehnt. Seit 1999 wird das Wissensmagazin von einem Gemeinschaftsunternehmen herausgegeben, an dem G+J und das spanische Medienunternehmen RBA Publicaciones Internacionales jeweils zu 50 Prozent beteiligt sind. Die Hamburger wollten auch die übrigen Anteile erwerben. Die vollständige Übernahme haben die Wettbewerbshüter untersagt, da der Verlag mit den Zeitschriften "Geo", "P.M", "Spektrum der Wissenschaft", "Bild der Wissenschaft" sowie "Natur und Kosmos" auf dem Markt der populären Wissensmagazine bereits eine starke Stellung einnehme. bn

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