BGH-Urteil: Lancaster darf Onlinehändler die Belieferung verweigern

Donnerstag, 06. November 2003

Der Luxuskosmetik-Anbieter Lancaster darf den Absatz seiner Produkte auf den klassischen Fachhandel beschränken und einen ausschließlichen Internetvertrieb durch einen Onlinehändler verweigern. Dies entschied der Bundesgerichtshof. Damit hat der Münchner Web-Händler Beautynet das Nachsehen, der über eine Klage eine Belieferung durch Lancaster erzwingen wollte. Auf positive Resonanz stößt das Urteil beim Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse (VKE): "Die Entscheidung hat grundsätzliche Bedeutung und weist über das Produktsegment der Luxuskosmetik weit hinaus", so VKE-Geschäftsführer Horst Prießnitz. kj
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