BDZV kritisiert EU-Empfehlungen zur Fernsehrichtlinie

Mittwoch, 14. Februar 2007
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Fernsehrichtlinie Bundesverband Mogelpackung Berlinale


Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bezeichnet die Pläne der EU-Minister zur neuen Fernsehrichtlinie als "ärgerliche Mogelpackung". Die zahlreichen Ausnahmen - vor allem für Serien, Filme und Sportübertragungen - würden in der Praxis zu einer Irreführung der Verbraucher führen. Die Kultur- und Medienminister der EU-Mitgliedstaaten hatte sich bei einem informellen Treffen am Rande der Berlinale zwar darauf verständigt, dass Product Placement grundsätzlich verboten bleiben soll. In bestimmten Fällen aber soll es - vor allem in fiktionalen Programmen - unter Einhaltung klarer Vorschriften zulässig sein. So muss laut den EU-Ministern die Produktplatzierung am Anfang und Ende eines Programms gekennzeichnet werden. Die Einblendung eines neutralen Logos zur Kennzeichnung im Laufe der Sendung sehen die Minister als "kontraproduktiv". Die Novelle der EU-Fernsehrichtlinie soll bis Mai stehen. mh

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