BDZV fordert Leistungsschutzrecht für die Presse

Donnerstag, 07. Mai 2009
BDZV-Präsident Helmut Heinen
BDZV-Präsident Helmut Heinen

Ein Leistungsschutzrecht für die Presse hat die Delegiertenversammlung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin von der Politik gefordert. Die Presseunternehmer müssten sich gegen eine "unentgeltliche Ausnutzung" ihrer Online-Angebote wehren. Um diese zu erstellen, bedarf es eines hohen finanziellen Aufwands. Ein Leistungsschutzrecht, das einen sachgerechten Ausgleich garantiere, sei daher überfällig, erklärte BDZV-Präsident Helmut Heinen. In anderen Bereichen, etwa bei Sendeunternehmen und Konzertveranstaltern, gebe es bereits eine entsprechende rechtliche Grundlage. HOR
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