BBC plant Online-Gebühren

Montag, 09. Juli 2001

Dass die so oft zitierte "Kostenlos-Kultur" im Web keine Zukunft mehr hat, beweist auch die britische Sendeanstalt BBC. Diese hat jetzt die teilweise Einführung von Online-Gebühren für ihre Serviceleistungen im Web angekündigt. Als Grund führt BBC vor allem die steigenden Kosten im Onlinebereich an.

So hat sich das Unternehmen den Internetdienst seit Mitte vergangenen Jahres rund 86,8 Millionen Euro kosten lassen. Wie Ashley Highfield, Chef von BBC New Media, gegenüber der britischen "Financial Times" erklärte, wird der Sender künftig konzerneigene TV- und Radio-Sendungen nach ihrer Ausstrahlung als Streams ins Internet stellen und dafür Gebühren verlangen.
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