B2B-Marktplätze lassen noch viele Wünsche offen

Donnerstag, 03. August 2000

Nur auf jedem zweiten Internet-Marktplatz wird wirklich elektronisch gehandelt. B2B-Marktplätze werden den aktuellen Markterfordernissen oft nicht gerecht. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie der Hamburger Unternehmensberatung Mummert + Partner. Untersucht wurden in Zusammenarbeit mit dem deutschen Lehrstuhl für E-Commerce an der Goethe-Universität Frankfurt 20 globale B2B-Marktplätze. Die Marktforscher fanden heraus, dass die Realität der Internet-Marktplätze noch zu viele Kundenwünsche offen lässt. Nur 15 Prozent der untersuchten Marktplätze bieten dem Nutzer in allen wichtigen Geschäftsphasen wirklich zufriedenstellende Unterstützung an. Mehr als die Hälfte unterstützt wesentliche Phasen der Geschäftsabwicklung überhaupt nicht. Das Ergebnis: Jeder zweite Marktplatz ist lediglich ein Treffpunkt, obwohl technisch mehr möglich wäre. Die vollständige Geschäfstabwicklung im Internet ist die Ausnahme: Wer im Internet zu einem Handelsabschluss kommen will, muss dann doch auf das Telefon, die Post oder das Fax zurückgreifen.
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