B-to-B-Werbung geht zurück

Mittwoch, 06. Mai 2009
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Wirtschaftskrise TNS Emnid Mediumentscheider Fachpresse


Die allgemeine Wirtschaftskrise hat jetzt auch die Business-to-Business-Kommunikation erreicht. Das geht aus der Studie "Werbe Trend 2009" hervor, den TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Fachpresse durchgeführt hat. Über 200 Mediaentscheider aus Verlagen, Unternehmen und Agenturen wurden dafür befragt. Etwa die Hälfte der Studienteilnehmer rechnet für das Jahr 2009 mit rückläufigen Werbeaufwendungen im Bereich der Print-Anzeigen. 40 Prozent der Unternehmen erwarten zudem einen Rückgang der Aufwendungen für Direktwerbung sowie für Messen und Events. Mit leicht höheren Ausgaben als im Vorjahr rechnen die Unternehmen jedoch im Bereich des Internet-Marketings.

Im vergangenen Jahr floss mit rund einem Drittel der größte Anteil der Business-to-Business-Werbeaufwendungen in die Print-Anzeigen. Knapp dahinter folgten mit 32 Prozent die Ausgaben für Messen und Events.

  Über 90 Prozent der Verlage haben bereits klassische Internetwerbung in ihrem Portfolio. Neue Formen der Online-Vermarktung wie Stichwortvermarktung oder One-To-One-Marketing sind noch wenig verbreitet. 41 Prozent der Verlage planen jedoch, ihr Angebot in diesen Bereichen im kommenden Jahr zu erweitern. Ausführliche Ergebnisse der Studie sind im Magazin "Letter" auf der Website der Deutschen Fachpresse veröffentlicht. HOR 
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