Axel Springer verkauft 100.000 Apps

Freitag, 15. Januar 2010
Axel Springer setzt auf Paid Content
Axel Springer setzt auf Paid Content

Die Paid-Content-Strategie von Axel Springer scheint aufzugehen. Einen Monat nach der Einführung der kostenpflichtigen Applikationen für seine Flaggschiffe "Bild" und "Welt" meldet Springer 100.000 verkaufte Apps. Zum Vergleich: Nach aktuellen Marktschätzungen sind in Deutschland rund 800.000 iPhones im Einsatz. "Wir können bis heute eine höchst erfreuliche Zwischenbilanz ziehen. Die Resonanz auf
den Start der neuen Mobilangebote von Bild und Welt für das iPhone hat unsere Erwartungen mit mehr als 100.000 App-Downloads bei weitem übertroffen", sagt Donata Hopfen, Geschäftsführerin Bild Digital. "Mindestens ebenso wichtig ist für uns zudem die
Erkenntnis, dass die Portalreichweiten Online und Mobil nicht unter
den neuen kostenpflichtigen Applikationen leiden - im Gegenteil," betont Hopfen.


Die Ankündigung von Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner, kostenpflichtige Apps anzubieten, war auf Skepsis getoßen. Bislang galten die meisten kostenpflichtigen redaktionellen Angebote im Internet als nicht tragfähig. Sollte Springer mit seinen Apps dauerhaft erfolgreich sein, werden wohl bald weitere Verlage mit ähnlichen Angeboten nachziehen.

Eine Update-Version der Apps von Bild und Welt ist derzeit in Arbeit, um das Angebot weiter zu verbessern. Bis zu deren Launch wird der Testzeitraum der Einstiegsangebote verlängert. dh
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