Axel Springer verdoppelt Jahresüberschuss

Donnerstag, 26. Februar 2004

Das Medienunternehen Axel Springer hat im Geschäftsjahr 2003 trotz einer anhaltend schwachen Wirtschafts- und Marktlage den Ertrag aus dem operativen Geschäft weiter verbessert. Der Axel Springer Konzern steigerte das Ebita auf 196,8 Millionen Euro. Dies entspricht einer Verbesserung um mehr als 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 110,3 Millionen Euro. Maßgeblich für diesen Ergebnisanstieg seien vor allem die Fortsetzung des Restrukturierungsprogramms sowie die Umsatzstabilisierung in den Kerngeschäften des Konzerns gewesen, heißt es. Der Konzern-Jahresüberschuss hat sich von 61,2 Millionen auf 130,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Umsatz ging aufgrund der Portfoliobereinigungen von 2.77 Milliarden Euro auf 2.43 Milliarden Euro zurück.

"Die Axel Springer AG ist inmitten einer andauernden Konjunktur- und Medienkrise kreativ, kraftvoll und kerngesund", sagte Mathias Döpfner, Vorsitzender des Axel-Springer-Vorstands. "Axel Springer ist in der Offensive." Döpfner kündigte an, dass Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Anhebung der Dividende auf 1,20 Euro je Aktie vorschlagen werden (Vorjahr: 0,65 Euro). Der verbleibende Teil des Bilanzgewinns von 44,2 Millionen Euro solle den anderen Gewinnrücklagen zugeführt werden.

Für 2004 erwartet Döpfner allenfalls leichtes Umsatzwachstum: "Die Prioritäten für 2004 bleiben unverändert Kostendisziplin und Gründungsoffensive." Für das Geschäftsjahr 2004 geht der Vorstand unter der Voraussetzung, dass die Anzeigenmärkte sich erholen, davon aus, dass der Umsatz gegenüber 2003 leicht gesteigert werden kann. Da Anlaufverluste für größere Projekte geplant sind, würde das Unternehmen auch in Kauf nehmen, dass das Ebita 2004 unter dem des Jahres 2003 liegt. nr
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