Axel Springer übernimmt "Euro"

Dienstag, 14. Dezember 2004

Die Springer-Tochter Finanzen Verlag, München, übernimmt zum Januar 2005 das Wirtschaftsmagazin "Euro" von der Verlagsgruppe Handelsblatt. Der Finanzen-Verlag will den Titel mit der hauseigenen Zeitschrift "Finanzen" zusammenzulegen. Ab der Februar-Ausgabe (EVT: 19. Januar) erscheinen die Titel unter dem Namen "Euro". Die Verlagsgruppe Handelsblatt wird über die Vermarktungsgesellschaft GWP Media-Marketing die Anzeigenvermarktung von "Euro" und "Euro am Sonntag" übernehmen. Chefredakteur des zusammengelegten Titels wird der bisherige "Finanzen"-Chefredakteur Holger Wiedemann, 38. Der bisherige "Euro"-Chefredakteur Roland Tichy soll neue Aufgaben bei der Verlagsgruppe Handelsblatt übernehmen.

"Mit dem Kauf von Euro können wir gemeinsam mit unserer Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag eine Markenfamilie aufbauen. Wir erwarten durch diesen Schritt strategische Vorteile im Leser- und insbesondere im Anzeigenmarkt", sagt Frank-Bernhard Werner, Geschäftsführer Finanzen-Verlag. Andreas Wiele, Vorstand Zeitschriften und Internationales bei Axel Springer, ist überzeugt: "Mit dem Erwerb von €uro bauen wir unsere Position in der Wirtschaftspresse als einem Kernsegment weiter aus und setzen Ausbau und Fokussierung unseres Verlagsportfolios konsequent fort." Die Fusion der Titel wird ab Mitte Januar von einer Werbekampagne begleitet. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt des Kartellamts.ra
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