Axel Springer steigert Gewinn

Mittwoch, 08. November 2006

Das Verlagshaus Axel Springer, Berlin, meldet für die ersten neun Monate einen Gesamtumsatz von 1,74 Milliarden Euro. Grund für das leichte Minus im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,77 Milliarden Euro: Der Umsatz des Tiefdruckgeschäfts, eingebracht in das Joint Venture Prinovis, wurde nicht mehr bilanziert. Der Konzern steigerte im selben Zeitraum die Summe der Vertriebs- und Anzeigenerlöse von 1,59 Milliarden Euro auf 1,61 Milliarden Euro. Der Umsatz im Kerngeschäft legte damit um 1,5 Prozent zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) hat sich um 7,5 Prozent auf 267 Millionen Euro verbessert.

Zur positiven Entwicklung hat laut Unternehmen maßgeblich der Zuwachs der Anzeigenerlöse um 3,9 Prozent auf 730,7 Millionen Euro beigetragen. Insgesondere die Zeitungsgruppe "Welt"/ "Berliner Morgenpost", das "Hamburger Abendblatt", "TV Digital" und die polnischen sowie ungarischen Titel hätten dabei eine wichtige Rolle gespielt. Die Vertriebserlöse bleiben mit 879,3 Millionen Euro dagegen auf nahezu stabilem Niveau (Vorjahr: 883,5 Millionen Euro).

Starkes Wachstum verzeichnet Axel Springer vor allem bei seinen Online-Aktivitäten. Die Visits von Bild.T-online stiegen in den ersten neun Monaten um 20 Prozent an. se

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