Axel Springer steigert Ebitda um 61 Prozent und hebt Prognose an

Dienstag, 20. Juli 2010
Mathias Döpfner will den Rekord von 2008 knacken
Mathias Döpfner will den Rekord von 2008 knacken
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Im 1. Halbjahr 2010 hat Axel Springer auf Basis vorläufiger Zahlen ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 261,2 Millionen Euro erreicht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 61 Prozent. Der Konzernumsatz stieg im gleichen Zeitraum um 8,7 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro. Als Grund für diese positive Entwicklung nennt der Medienkonzern das anhaltende Wachstum im Segment Digitale Medien. Da die Ergebnisentwicklung die Erwartungen übertroffen hat und ab dem 1. Juli die Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus dem Osteuropa-Joint-Venture mit Ringier voll konsolidiert werden, hebt Axel Springer seine Prognose für das Gesamtjahr an. So hält der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner ein Ebitda in der Größenordnung des Rekordwertes aus dem Geschäftsjahr 2008 (486,2 Millionen Euro) für erreichbar. Zuletzt hatte das Unternehmen lediglich einen Anstieg des Konzern-Ebitda gegenüber dem Vorjahr (333,7 Millionen Euro) um deutlich mehr als 10 Prozent in Aussicht gestellt.

Den vollständigen Halbjahresfinanzbericht wird Axel Springer am 5. August veröffentlichen. bn
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