Axel Springer präsentiert Rekord-Ergebnis

Donnerstag, 16. Februar 2006
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Der Medienkonzern Axel Springer hat im vergangenen Geschäftsjahr seine Ertragslage nochmals verbessern können. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) steigt um 39 Prozent auf rund 338 Millionen Euro. Die Ebita-Rendite beläuft sich somit auf 14,1 Prozent. Zum Vergleich: 2004 waren es 10,1 Prozent. Der Jahresüberschuss klettert auf den historischen Höchststand von rund 231 Millionen Euro. Das sind rund 56 Prozent mehr als im Geschäftsjahr 2004 mit 148 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz ist mit 2,39 Milliarden Euro (Vorjahr: EUR 2,40 Milliarden Euro) leicht rückläufig.

Zur positiven Geschäftsentwicklung trug laut Verlag vor allem die erfreuliche Entwicklung des deutschen Werbemarktes im 2. Halbjahr 2005 bei. "Wir haben 2005 das beste Konzernergebnis aller Zeiten erreicht, besser noch als das durch den Gewinn aus dem Kirch-Vergleich deutlich beeinflusste Vorjahresergebnis", sagt Mathias Döpfner, Vorsitzender des Vorstands bei Axel Springer. "Axel Springer ist auf der Basis des heutigen Geschäftsmodells kerngesund und für Wachstum und Investitionen bestens gerüstet."

Der Vorstand beabsichtigt, der Hauptversammlung vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2005 eine Anhebung der Dividende auf 1,70 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,20 Euro plus 0,25 Euro Sonderdividende) vorzuschlagen.

Den vollständigen Jahresabschluss wird Axel Springer auf der Bilanzpressekonferenz am 8. März 2006 in Berlin vorstellen. is

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