Axel Springer macht seine Mitarbeiter zu Aktionären

Mittwoch, 16. März 2011
Döpfner will die Mitarbeiter zu mehr unternehmerischem Handeln motivieren
Döpfner will die Mitarbeiter zu mehr unternehmerischem Handeln motivieren

Die Mitarbeiter von Axel Springer sollen an der Entwicklung des Unternehmens partizipieren. Der Medienkonzern hat ein Aktienbeteiligungsprogramm für die Beschäftigten gestartet, die für das Jahr 2010 zu einer Erfolgsbeteiligung berechtigt sind oder eine Zielvereinbarung abgeschlossen haben. Dies gilt auch für die 100-prozentigen Tochtergesellschaften im Inland. Im Rahmen des Programms können 50 beziehungsweise 100 Prozent der leistungsabhängigen Vergütung oder der Erfolgsbeteiligung freiwillig in Aktien umgewandelt werden. Die Axel Springer stockt den Betrag um einen Zuschuss von 30 beziehungsweise 15 Prozent auf. "Mit dem Aktienbeteiligungsprogramm bedanken wir uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Ergebnisbestmarke aus dem Jahr 2010. Um das unternehmerische Handeln weiter zu stärken, beabsichtigen wir, zukünftig jährlich ein solches Programm anzubieten", kündigt der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner an. Bereits im Jahr 2009 hat das Unternehmen ein zunächst einmaliges Gratisaktien- sowie Aktienbeteiligungsprogramm aufgelegt.

Axel Springer hat für 2010 das beste operative Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte ausgewiesen und ein Ebitda von 510,6 Millionen Euro erzielt. Alle operativen Segmente haben ihre Profitabilität verbessert und zweistellige Ebitda-Renditen erwirtschaftet. Dank der positiven Entwicklung ist der Konzern netto schuldenfrei. Zum Bilanzstichtag verfügte Axel Springer über ein Nettoguthaben von 79,6 Millionen Euro. bn
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