Axel Springer erzielt höchsten Gewinn seiner Geschichte

Mittwoch, 25. Februar 2009
Meldet Rekordergebnis: Springer-Chef Mathias Döpfner
Meldet Rekordergebnis: Springer-Chef Mathias Döpfner

Axel Springer trotzt der Krise und vermeldet für 2008 den höchsten Gewinn seiner Geschichte. Der Jahresüberschuss liegt bei 571,1 Millionen Euro nachdem im Vorjahr unter dem Strich noch ein Fehlbetrag von 288,4 Millionen zu Buche schlug. Der Konzernumsatz stieg von 2.577,9 Millionen Euro in 2007 um 5,8 Prozent auf 2.728,5 Millionen im vergangenen Jahr.  Der Medienkonzern führt das Rekordergebnis auf eine "erfreuliche Umsatzentwicklung und strikte Kostendisziplin" zurück. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) übertraf den Vorjahreswert mit 486,2 Millionen Euro um 3,4 Prozent. Damit hat Springer seine eigene Prognose von mindestens 434 Millionen Euro weit übertroffen. Bereinigt um die Dividende der Pro Sieben Sat 1 Group und Erträge aus der Kirch-Insolvenz lag das Ebitda bei 480,0 Millionen Euro. Das Ebita lag bei 422,1 Millionen Euro (2007: 421,7 Millionen Euro). Im Vorjahr musste der Medienkonzern wegen der hohen Abschreibungen auf seine Beteiligung am Postdienstleister Pin Group trotz guter Zahlen unter dem Strich ein Minus verkraften.

Wachstumstreiber sind vor allem das internationale Geschäft und der Bereich Online. Im Kerngeschäft mit den nationalen Tageszeitungen und Zeitschriften kämpft Springer allerdings mit einer rückläufigen Entwicklung.

Aufgrund  der guten Zahlen will der Konzern eine Rekorddividende ausschütten: Der Vorstand wird für das Geschäftsjahr 2008 eine Erhöhung um EUR 0,40 auf 4,40 Euro vorschlagen.

Den vollständigen Konzernabschluss 2008 wird Axel Springer auf der Bilanzpressekonferenz am 11. März 2009 in Berlin präsentieren. dh
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