Axel-Springer-Verlag hält Schibsted-Leseranalyse für überholt

Dienstag, 15. August 2000

Der Kampf des Axel-Springer-Verlags gegen den Gratiszeitungsverlag Schibsted geht weiter: Jetzt greift der Hamburger Medienkonzern die vergangene Woche präsentierte Leseranalyse „LA 2000“ des „20 Minuten Köln“-Verlags erneut an. Die Untersuchung sei für die Media-Planung völlig ungeeignet und die angegebenen Reichweiten „zum Zeitpunkt der Präsentation in ihrer Höhe längst überholt“, heißt es seitens Springer. Grund dafür ist, dass „20 Minuten Köln“ nicht mehr, wie zum Erhebungszeitpunkt, durch Promoter verteilt wird, sondern nur noch in Verteilerkästen an den Stationen des öffentlichen Nahverkehrs ausliegt. Deshalb will der Axel-Springer-Verlag demnächst eine eigene, neutrale Untersuchung durchführen.
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