Axel-Springer-Verlag beruft Hubertus Meyer-Burckhardt in den Vorstand

Freitag, 27. Juli 2001

Anlässlich der Übergabe des Vorstandsvorsitzes von August A. Fischer an Mathias Döpfner zum 1. Januar 2002 hat der Aufsichtsrat des Axel-Springer-Verlags eine Neuordnung der Vorstandsressorts sowie personelle Veränderungen im Vorstand beschlossen. Neben den drei marktorientierten Vorstandsbereichen Zeitungen, Zeitschriften sowie Elektronische Medien und Buch wird es künftig mit dem Vorstandsbereich Technik und Logistik sowie dem Vorstand Zentralabteilungen zwei Zentralressorts geben. Die Neuordnung soll zum Jahresende abgeschlossen sein.

Der designierte Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner, 38, wird die Verantwortung für das Kerngeschäft Zeitungen behalten sowie die Bereiche Personalentwicklung und Unternehmenskommunikation übernehmen. Rudolf Knepper, 56, wird mit Wirkung zum 1. Januar 2002 Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden und trägt weiter die Verantwortung für das Vorstandsressort Technik, das um die Bereiche Vertrieb und Logistik sowie den Zentralen Einkauf erweitert wird. Andreas Wiele, 39, bleibt wie bisher Vorstand für Zeitschriften im In- und Ausland. Er übernimmt zusätzlich die Wirtschaftszeitschriften sowie den Bereich Kundenzeitschriften, die bisher dem Vorstandsbereich Zeitungen zugeordnet waren.

Steffen Naumann, 34, wird zum Mitglied des Vorstands des Axel-Springer-Verlags berufen. Als Vorstand Zentralabteilungen übernimmt er die Verantwortung für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen/Zentrales Controlling, Steuern, Revision, IT, Verwaltung, Marketing Services sowie die Stabsbereiche Strategische Unternehmensplanung und Gesellschafts- und Kartellrecht. Steffen Naumann ist derzeit Vorstandsmitglied von Random House, New York. Hubertus Meyer-Burckhardt, 45, wird zum Mitglied des Vorstands berufen, er übernimmt die Geschäftsbereiche Elektronische Medien und Buch. Derzeit ist Meyer-Burckhardt Vorsitzender der Geschäftsführung der Fernsehproduktionsgesellschaft Multimedia in Hamburg, an der der Axel-Springer-Verlag eine 50-Prozent-Beteiligung hält.
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