Axel Springer: Konzernumsatz sinkt, Anzeigengeschäft legt zu

Dienstag, 09. Mai 2006

Das Verlagshaus Axel Springer, Berlin, meldet für das erste Quartal 2006 ein Minus des Konzernumsatzes um 11,9 Millionen Euro auf 567 Millionen Euro. Der leichte Einbruch liegt nach Konzernangaben daran, dass Erlöse aus dem Tiefdruck in das Joint Venture Prinovis eingebracht worden sind. Der Umsatz im Kerngeschäft legte hingegen um 2,1 Prozent zu. Mit der Steigerung der Anzeigen- und Vertriebserlöse erreichte er im ersten Quartal 528,7 Millionen Euro. Der Zwischenbericht weist zudem ein um 13 Prozent gesteigertes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) von 91,2 Millionen Euro auf. Die Anzeigenerlöse stiegen um 5,1 Prozent auf 242 Millionen Euro. Die Welt-Gruppe legte um 13 Prozent auf 250.000 Exemplare zu, Bild T-Online verzeichnete 24 Prozent mehr Visits (31,6 Millionen) im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das internationale Geschäft brach von 93,1 Millionen Euro auf 84,6 Millionen Euro Umsatz ein, stieg jedoch bereinigt um 0,7 Millionen Euro.

Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner will eine Expansion weiter vorantreiben: "In den letzten Wochen haben wir gemäß unserer Strategie neue Initiativen im In- und Ausland auf den Weg gebracht, von denen wir mittelfristig nachhaltige Beiträge zum Wachstum erwarten." Hierzu gehört unter anderem das neu gelaunchte Erotik-Portal Erotik 1, das sich aus dem Angebot von Bild T-Online bedient. gen

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