Axel Springer: Hauptversammlung genehmigt Rekorddividende

Freitag, 15. April 2011
"Unglaublich einfach": Springer-Chef Mathias Döpfner
"Unglaublich einfach": Springer-Chef Mathias Döpfner

Geldregen für die Aktionäre von Axel Springer: Der Medienkonzern schüttet einen Großteil seines Bilanzgewinns in Höhe von 157,3 Millionen Euro an die Aktionäre aus. Das entspricht einer Rekorddividende von 4,80 Euro je Aktie. Damit folgte die Hauptversammlung einem entsprechenden Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand. Außerdem stimmten die Aktionäre einem Aktiensplit im Verhältnis von 1:3 zu. An die Stelle jeder Aktie mit einem aktuellen anteiligen Betrag des Grundkapitals von 3,00 Euro werden drei Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 Euro treten. "Mit dem Aktiensplit möchten wir Liquidität und Attraktivität der Aktie weiter steigern und diese so noch interessanter für Investoren machen", erklärt Springer-Chef Mathias Döpfner.

Der Vorstandsvorsitzende bekräftigte auf der Hauptversammlung außerdem die Strategie, mit Zuwächsen im Ausland und in digitalen Geschäftsfeldern den Umsatzrückgang im heimischen Printmarkt auszugleichen. "Das Schöne an der Strategie ist, dass sie so unglaublich einfach ist", sagte Döpfner in Berlin. Das dynamische Wachstum in den neuen Geschäftsfeldern würde die Rückgänge im angestammten Kerngeschäft mehr als ausgleichen. dh
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