Automarkt-Studie: Freie Online-Börsen sind beliebter als Auftritte der Hersteller

Mittwoch, 21. November 2001
Themenseiten zu diesem Artikel:

Informationsquelle Gelsenkirchen Adam Opel VW BMW


Online-Börsen sind im Gebrauchtwagen-Geschäft nicht mehr wegzudenken. Rund 67 Prozent der Surfer kennen Auto-Websites. Diese dienen Interessenten insbesondere als Informationsquelle vor dem Kauf - vor allem beim unübersichtlichen Gebrauchtwagen-Markt.

Dabei erscheinen die Angebote der freien Online-Börsen den Verbrauchern viel geläufiger als Börsen der Automobilhersteller. So lauten die Ergebnisse einer Online-Studie des Center of Automotive Research an der FH Gelsenkirchen, bei der über 2600 Teilnehmer befragt wurden. Dabei schneiden in puncto Gebrauchtwagen-Börsen die Freien gut ab. Zwei Dritteln der Befragten ist der Auftritt von Autoscout24.de ungestützt bekannt. Faircar.de und Mobile.de folgen mit 49 und 32 Prozent.

Weitgehend unbekannt sind Online-Börsen der Automobilhersteller: Jeweils 2 Prozent wissen vom Angebot von Opel, VW und BMW. Von größter Bedeutung ist für die Befragten die Aktualität der Angebote. Zudem legen sie größten Wert auf eine übersichtliche Suchmaske und großen Fahrzeugbestand. Wenig interessant sind Auslandsangebote
Meist gelesen
stats