Auto-Marktplätze weiter auf dem Vormarsch

Donnerstag, 02. Oktober 2003

Für Autokäufer und -verkäufer wird der Vertriebsweg Internet immer wichtiger. Laut einer gemeinsamen Studie von Scout24 Media und TNS Emnid ist die Nutzung von virtuellen Autobörsen für den Autokauf oder -verkauf vor allem bei den Jüngeren fast selbstverständlich. Danach informieren sich mittlerweile 53,5 Prozent aller Befragten online über Fahrzeugangebote. Nahezu gleichrangig ist die Nutzung der Tageszeitung als Informationsmedium vor einem Fahrzeugkauf mit 53,8 Prozent der Nennungen. Die Inseratsteile von Automagazinen folgen mit 37,3 und die Kleinanzeigenzeitungen mit 35,9 Prozent.

Während die Nutzung von Internet und Tageszeitung unter allen Befragten bei der Informationsbeschaffung relativ ausgeglichen ist, ist sie bei der jungen Autokäufergeneration zwischen 17 und 29 mit 79 Prozent bereits selbstverständlich. Und bei den 50- bis 59-Jährigen nutzen das Medium Internet bereits rund ein Drittel. Nach wie vor sind vor allem Männer und kaufkräftige Zielgruppen mit jeweils über 60 Prozent vorrangig die Zielgruppen, die über das Netz nach konkreten Fahrzeugangeboten suchen.

Beim Thema Autoverkauf liegt die Tageszeitung unter allen Befragten noch immer an der Spitze. 64 Prozent der 17- bis 59-Jährigen würden für den Verkauf ihres Fahrzeuges die traditionelle Anzeige in der Tageszeitung nutzen. Doch bereits 46 Prozent der unter 60-Jährigen würden ihr Fahrzeug online inserieren. Auf Rang 3 mit 44 Prozent der Nennungen folgen die regionalen Kleinanzeigenzeitungen und nur 27 Prozent würden ihr Fahrzeug in den Inseratsteilen von Automagazinen anbieten. Für die Studie wurden vom 10. bis zum 13. September 1.366 Person zwischen 17 und 59 Jahren telefonisch zum Thema Informationsbeschaffung beim Autokauf und zur Nutzung des Internets beim Verkauf befragt. mas
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