Auswirkungen der Anschläge in den USA auf den europäischen Online-Werbemarkt

Mittwoch, 24. Oktober 2001

Die Terror-Anschläge in den USA haben sich in der Woche nach dem Attentat deutlich auf den europäischen Online-Werbemarkt ausgewirkt. Den Ergebnissen einer Studie des Marktforschungsunternehmens Net Crawling zufolge, traf es die Märkte in Deutschland und Großbritannien am heftigsten. Jedoch verzeichneten diese beiden Länder in der Folgewoche auch wieder die größte Erholung. Wie der zu Net Crawling gehörende Bannertrackingdienst LemonAd mitteilt, ging die Anzahl der in Europa geschalteten Anzeigen in der Woche nach dem 11. September um 3,6 Prozent auf über 36.300 zurück.

Nachhaltige Folgen sind Net Crawling zufolge für den Online-Werbemarkt nicht zu erwarten, dafür aber eine Verschiebung der Werbeaktivitäten: Während die Werbeaktivitäten in den Bereichen Computer, Reisen und Video/CD-Rom um 15 bis 30 Prozent abnahmen, legten die Bereiche CD/Platten, Schönheit und Kosmetik, Kino sowie Finanzen zu.
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