Ausverkauf bei Marchfirst beginnt: Divine übernimmt mehrere Geschäftsbereiche

Montag, 02. April 2001

Der nach HORIZONT.NET-Informationen unabwendbare Ausverkauf bei Marchfirst, das im vergangenen Jahr aus der Fusion von Whittmann-Hart, US Web/CKS und Mitchell Madison hervorgegangen ist, ist nun offiziell: Der Internetdienstleister hat 18 Niederlassungen in den USA und Kanada an den Inkubator Divine verkauft. Divine Interventures hat offenbar insgesamt 70 Millionen Dollar in den Deal investiert. Nach Angaben von Marchfirst wurden "im Zuge der notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen in den USA 1700 Mitarbeiter abgebaut". Marchfirst hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die Hälfte seiner 7000 Mitarbeiter bis zum Ende der Woche zu entlassen. In Deutschland wird es nach HORIZONT.NET-Informationen zunächst keine personellen Veränderungen in der Führungsebene geben. Die europäische Organisation soll in den kommenden zwei bis drei Wochen "in ein gemeinsames Unternehmen mit einem strategischen Partner eingebracht werden". Ziel ist, Marchfirst Europa von den Turbulenzen des US-Geschäfts zu entkoppeln.
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