Außergerichtliche Einigung zwischen Pixelpark und den Verkäufern der ZLU

Freitag, 01. August 2003

Der Internet-Dienstleister Pixelpark hat sich mit den ehemaligen Gesellschaftern der ZLU in Zusammenhang mit dem Kauf des Logistik-Dienstleisters im Jahr 2000 außergerichtlich geeinigt. Die beiden Parteien haben sich auf die Rückzahlung eines Betrags von 3,2 Millionen Euro an Pixelpark verständigt.

Vorgeschichte: Beim Erwerb des Logistik-Unternehmens ZLU im Jahr 2000 soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Der damalige Pixelpark-Chef Paulus Neef soll dem ZLU-Gründer Helmut Baumgarten einen überhöhten Preis für das Unternehmen gezahlt haben. Dieser Vorgang hatte schließlich im Dezember 2002 zur Absetzung Neefs geführt. Im Februar 2003 hatte der Internet-Dienstleister dann von seiner ehemaligen Führungsspitze, von Baumgarten sowie den Wirtschaftsprüfern von Pricewaterhouse-Coopers Schadensersatz in Höhe von 23 Millionen Euro gefordert. Die heutige Einigung schließt die weitere gerichtliche Verfolgung der Schadensersatzforderung gegen die anderen Parteien nicht aus. kj
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