Ausländerpanel ohne Türken

Montag, 13. Dezember 1999

Die Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung (GfK) hat den Vertrag mit der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) über die Messung der Einschaltquoten für die Fernsehsender bis 2004 verlängert. Neu ist, dass das Zuschauerverhalten der stärksten Ausländergruppe in Deutschland - der Türken - in Zukunft nicht mehr gemessen wird. Sie werden aus dem Panel, dem 5640 Haushalte zugrunde liegen, gestrichen. Bei der neuen Messmethode werden in die 5640 Haushalte rund 150 bis 200 ausländische Haushalte mit Mitgliedern aus EU- Staaten einbezogen. Der Anteil der EU-Haushalte werde proportional zum Bevölkerungsanteil abgebildet.
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