Ausgaben für Onlinewerbung steigen in den USA um 141 Prozent

Mittwoch, 19. April 2000
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In den USA sind die Ausgaben für Werbung im Internet im vierten Quartal des vergangenen Jahres um 161 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar gestiegen. Das geht aus einem Bericht des Internet Advertising Bureau (IAB) in New York hervor, dem Informationen von mehr als 200 Unternehmen mit mehr als 1200 Internetsites zugrunde liegen. Für das gesamte Jahr 1999 sei der Umsatz um 141 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar gewachsen. Damit sind die Internet-Werbeumsätze in den USA im fünften Jahr in Folge um mehr als 100 Prozent gestiegen. Den Löwenanteil der Umsätze konnten Unternehmen wie Yahoo, AOL und MSN auf ihren Sites verbuchen. Rund 30 Prozent der Werbeausgaben kamen im vergangenen Jahr von klassischen Handelsunternehmen, 19 Prozent von Finanz- und Computerunternehmen, 7 Prozent von Dienstleistern und 6 Prozent von Internetunternehmen. Im vierten Quartal 1999 gingen allerdings bereits 12 Prozent auf das Konto der Internetunternehmen. Rich LeFurgy, Chairman des IAB, rechnet damit, dass sich die Dotcoms im laufenden Jahr etwas von der teuren, klassischen Werbung zurückziehen und sich verstärkt auf Onlinewerbung konzentrieren werden.
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