Aus von "Woche": Stefan Aust prangert Medienberichte an

Freitag, 14. Mai 2010
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Stefan Aust FAZ Magazinprojekt WAZ Axel Springer Bodo Hombach


Der ehemalige Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust hat in einem Interview mit der "FAZ" die häufigen Medienberichte und öffentliche Stellungnahmen zu seinem Magazinprojekt "Woche" für dessen Scheitern mitverantwortlich gemacht. "Die große Aufmerksamkeit hat dem Projekt sicher geschadet", so Aust. Seine Partner WAZ und Axel Springer hatten sich Anfang Mai aus dem gemeinsamen Projekt zurückgezogen. Der Titel galt als einer der wichtigsten Print-Neustarts in diesem Jahr.

WAZ-Chef Bodo Hombach sei der erste gewesen, der erstmals Einzelheiten verkündet habe, so Aust: "Ich will das gar nicht kritisieren." Und weiter: "Wenn ich das Projekt jetzt selbst in die Hand nehme, werde ich jedenfalls darauf achten, dass nicht alle paar Tage irgendetwas in den Medien steht."

Aust will das Projekt mit anderen Partner fortsetzen. Einige der bisherigen Partner seien nach wie vor dabei, mit anderen führe Aust gerade Gespräche: "Das sieht alles sehr gut aus." jm
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