Aus für laute Werbung

Mittwoch, 29. August 2012

Ab 31. August ist es vorbei: Dann kann man TV-Werbespots nicht mehr wie bisher auch nach dem Verlassen des Raums noch hören. Die öffentlich-rechtlichen und die privaten Fernsehsender haben sich darauf geeinigt, ihre Werbeblöcke künftig in derselben Lautstärke auszustrahlen, wie das Programm. Zum Start der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin machen sie ernst. "Für die Zuschauer wird damit das Klangerlebnis von Programm und Werbung optimiert", teilen die Sender und Verbände mit. Seit Jahresbeginn haben Fernsehveranstalter, Vermarkter, Agenturen und werbende Unternehmen unter dem Dach des Zentralverbandes der Werbewirtschaft (ZAW) an dem Projekt gearbeitet. 

Mit der Umstellung folgen die Partner einer neuen internationalen Empfehlung der European Broadcasting Union (EBU) zur Lautheitsmessung und -aussteuerung. Die Anpassung erfolgt ohne eine Übergangsfrist. Die TV-Vermarkter hatten dazu einen Leitfaden erarbeitet, der den Werbungtreibenden bei der Anpassung an die neue Ton-Technik helfen soll. Die Klangdynamik innerhalb eines  Sendebeitrags soll damit als "elementares Gestaltungsmerkmal" erhalten bleiben. pap
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