Aus für Marke Burda Yukom

Donnerstag, 31. Mai 2012
Burda-Creative-Chef Gregor Vogelsang
Burda-Creative-Chef Gregor Vogelsang


Es war nur eine Frage der Zeit, bis die traditionsreiche Marke Burda Yukom weichen muss. Am 1. Juni ersetzt der neue Markenauftritt der Burda Creative Group (BCG) nun alle bisherigen Firmierungen, die in der BCG zusammengefasst sind. Dazu gehört neben Yukom auch der Geschäftsbereich Creative Works, der den Kunden medienübergreifende Lösungen anbietet. Der Schritt war absehbar, seit Geschäftsführer Gregor Vogelsang im März dieses Jahres die neue Drei-Säulen-Struktur des Bereichs vorgestellt hat. Burda Yukom steht wie kein anderer Verlag für den Begriff Corporate Publishing, den der langjährige und bis 2009 tätige Yukom-Geschäftsführer Manfred Hasenbeck geprägt hat. Aus Sicht von Vogelsang greift Corporate Publishing in Zeiten der Digitalisierung jedoch zu kurz. "Private Label Media" lautet nun sein Schlagwort, das alle medialen Wege beschreiben soll, auf denen Marken und Konsumenten interagieren können. „Die Grenzen werden fließend. Man kann nicht mehr in Medienkanälen denken, sondern muss dem Kunden umfassendere, meist mehrkanalige kreative Lösungen bieten", begründet Vogelsang, der seit Herbst 2011 an der Spitze der BCG steht, den Schritt gegenüber HORIZONT.

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Mehr zum Umbau bei der Burda Creative Group lesen Abonnenten in HORIZONT-Ausgabe 22/2012 vom 31. Mai 2012.

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Der Außenauftritt der BCG ist nur ein Punkt auf Vogelsangs Agenda. Der Manager, den Burda-Vorstand Philipp Welte im April 2011 von der Unternehmensberatung Booz & Company zum Münchner Verlagshaus geholt hat, gilt als ausgewiesener Experte für den Bereich CP und genießt in der Branche hohes Ansehen. Er will die Gruppe vor allem breiter aufstellen. "Die BCG ist Teil unserer Verlagsstrategie, uns in neuen Bereichen Wachstumsmodelle zu erschließen." pap
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