Aufschub im Gerichtsstreit um Napster

Donnerstag, 11. Oktober 2001

Das Gerichtsverfahren gegen die Musiktauschbörse Napster vor einem Bundesgericht in San Francisco dürfte sich entgegen früherer Erwartungen nun doch noch länger hinziehen. Richterin Marilyn Patel ordnete an, dass ein Sachverständiger eingeschaltet wird. Dieser soll klären, in wessen Besitz die Urheberrechte der Musikstücke sind, die über Napster nach Auffassung der Musikindustrie widerrechtlich zum Tausch angeboten wurden. Napster hat sich mittlerweile verpflichtet, wegen der Verletzung der Urheberrechte rund 26 Millionen Dollar an die Rechteinhaber zu zahlen und gleichzeitig im Voraus 10 Millionen Dollar Lizenzgebühren an die Musikfirmen zu zahlen.
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