Aufräumarbeiten bei Weka Media

Freitag, 15. Februar 2002

Nach den gescheiterten Übernahmeverhandlungen zwischen dem Süddeutschen Verlag und Weka bemüht sich der Augsburger Fachverlag jetzt um Schadensbegrenzung. Nach Verhandlungen mit dem Betriebsrat einigte man sich auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket und einen Sozialplan. Demzufolge sollen sämtliche Geschäftsaktivitäten künftig im Kissinger Stammhaus gebündelt werden, außerdem wird sich Weka betriebsbedingt von 48 Mitarbeitern trennen.

Eckpunkte der geplanten Maßnahmen sind eine stärkere Bündelung der Kernprozesse und der dazugehörigen Aufgaben in den vier Verlagssparten Bau, Technik, Management und IT. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die Dienstleistungsabteilungen Kreation und Herstellung in die Struktur der jeweiligen Verlagssparten integriert werden.

Damit soll die bereits eingeleitete Konzentration auf eine "zielgerichtete, an Kundengruppen orientierte Marktbearbeitung zügig vorangetrieben werden", heißt es verlagsseitig. Bis Mitte dieses Jahres sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein.
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